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Tiden fuer Kiter: Springtide, Nipptide und Low-Tide-No-Gos

Wie Spring- und Nipptiden Sessionfenster verschieben, warum Niedrigwasser Spots killt und wie Tidenhub denselben Strand veraendert.

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Kitesurfer in einem Tidenkanal neben freiliegenden Sandflaechen mit Mondphasen-Overlay.
Der Kanal und die Sandflaechen zeigen, warum Wasserstand entscheidet, ob ein Windfenster wirklich fahrbar ist.

Die Vorhersage sagt 18 Knoten um 14:00. Du faehrst eine Stunde, riggst 9 m auf und gehst zum Wasser - nur ist keins da. Hundert Meter Schlamm, Shorebreak ueber Fels und eine Startzone, die fuer drei Stunden verschwunden ist. Der Wind stimmte. Die Tide nicht.

An vielen Kuesten entscheidet Tide, ob ein Windforecast zur Session wird. Besonders Lagunen, Aestuare und Spots mit mehr als einem Meter Tidenhub brauchen ein Zeitfenster.

Spring und Nipp

Tiden entstehen durch die Gravitation von Mond und Sonne. Bei Neu- und Vollmond ziehen beide in einer Linie: Springtiden bringen hoehere Hochwasser, tiefere Niedrigwasser und staerkere Stroemung. Dazwischen, im ersten und letzten Viertel, entstehen Nipptiden mit kleinerem Hub.

Was das fuer Kiter bedeutet

  • Bei Niedrigwasser koennen Lagunen trockenfallen oder zu flach fuer Foils werden.
  • Bei Hochwasser kann die Startzone schrumpfen oder in Shorebreak liegen.
  • Ebbstrom gegen Wind erzeugt kurzen, steilen Chop.
  • Springtiden vergroessern Risiken und Chancen; Nipptiden machen vieles sanfter.

Praktische Reihenfolge

Pruefe zuerst Windrichtung und Staerke, dann Tidenfenster, dann lokalen Boden. Frage: Gibt es genug Wasser zum Starten, genug Platz zum Landen, und driftest du bei Problemen in sichere Richtung? Ein guter Windtag ausserhalb des Tidenfensters ist kein guter Sessiontag.

In der Praxis anwenden

Öffne in Wavind die aktuelle Wind-, Wellen- und Gezeitenvorhersage für jeden Spot.

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